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Dienstag, 30. Juni 2026

Exchange Online - Meeting Organizer bald übertragbar

Exchange Online: Meeting-Organizer  übertragen


Ein Benutzer verlässt die Firma – und plötzlich gehört ihm noch eine wichtige wiederkehrende Teams-Besprechung. Für Admins bedeutet das bis heute: unsaubere Workarounds oder kompletter Neuaufbau der Serie.

Microsoft hat nun ein neues PowerShell Cmdlet für Exchange Online angekündigt, das genau dieses Problem adressieren soll. In diesem Beitrag: was bereits bekannt ist, was noch fehlt und wie ihr prüft, ob das Feature in eurem Tenant verfügbar ist.

Das Problem bisher

Für verwaiste Meeting-Serien gab es bisher nur drei Optionen:

  • Serie löschen und neu erstellen → Historie geht verloren
  • Serie unverändert bestehen lassen → faktisch nicht mehr administrierbar
  • Shared Mailbox für den alten Organisator → langfristig keiner zuständig

Keine dieser Varianten ist in produktiven Umgebungen wirklich zufriedenstellend.

Was das neue Cmdlet können soll

Das neue Exchange Online Cmdlet soll es ermöglichen, den Organisator eines Meetings oder einer gesamten Serie zu ändern – ohne Neuaufbau und ohne Verlust der Historie.

Der neue Organisator soll dabei vollständig übernehmen:

  • Wiederholungseinstellungen
  • Teilnehmerliste
  • Titel und Beschreibung
  • Teams-Meeting-Link

Donnerstag, 25. Juni 2026

Display Name Spoofing – Was steckt hinter dem Absendernamen?

Display Name Spoofing


Phishing-Angriffe setzen oft nicht auf gefälschte Domains oder komplexe Technik – sie missbrauchen einfach den Anzeigenamen im Absenderfeld einer E-Mail. Das nennt sich Display Name Spoofing, und es ist erschreckend einfach umzusetzen.

Was ist Display-Name-Spoofing?

Der Anzeigename im Absenderfeld («From») ist frei wählbar – z. B. Hans Muster, CEO. Die eigentliche Absenderadresse (z. B. hans.muster.ceo@betrug-mail.com) stimmt dabei nicht mit der Identität überein. Viele Mailprogramme zeigen standardmässig nur den Anzeigenamen an, die vollständige Adresse bleibt verborgen.

Typische Merkmale:

  • Der Anzeigename entspricht einer bekannten Person (z. B. CEO, Finanzleiter, IT-Administrator)
  • Die E-Mail-Adresse dahinter gehört nicht zur Organisation
  • Ziel ist meist, Empfänger zu Überweisungen, dem Teilen vertraulicher Daten oder dem Öffnen von Schadlinks zu bewegen

Wie erkennt Microsoft solche Angriffe?

Bei reinem Display-Name-Spoofing schlägt SPF/DKIM/DMARC nicht fehl – die Absenderdomain (z. B. @gmail.com) ist technisch legitim authentifiziert. Microsoft Defender for Office 365 setzt deshalb auf eine Kombination aus modernen Erkennungsmethoden:

SPF, DKIM und DMARC – Was steckt dahinter und warum lohnt sich die Auswertung?

E-Mail Authentifizierung


E-Mail ist nach wie vor das wichtigste Kommunikationsmittel im Geschäftsalltag – und gleichzeitig eines der beliebtesten Angriffsziele. Phishing, Spam und Domain-Spoofing nehmen zu. Mit SPF, DKIM und DMARC stehen drei bewährte Mechanismen zur Verfügung, die zusammen einen wirksamen Schutz bilden. In diesem Beitrag erkläre ich, wie die drei Protokolle funktionieren, was Alignment bedeutet und welchen konkreten Nutzen die Auswertung von DMARC-Reports bringt.

Die drei Säulen der E-Mail-Authentifizierung

SPF (Sender Policy Framework) legt fest, welche Mailserver berechtigt sind, E-Mails im Namen einer Domain zu versenden. Der Eintrag wird als TXT-Record im DNS veröffentlicht. Exchange Online-Kunden verwenden typischerweise:

v=spf1 include:spf.protection.outlook.com -all

DKIM (DomainKeys Identified Mail) versieht ausgehende E-Mails mit einer digitalen Signatur. Der empfangende Mailserver kann anhand eines öffentlichen Schlüssels im DNS prüfen, ob die Nachricht unverändert ist und wirklich von der angegebenen Domain stammt.

DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) baut auf SPF und DKIM auf. Es legt fest, wie ein empfangender Mailserver mit Nachrichten umgehen soll, die die Prüfungen nicht bestehen – und liefert Reports darüber, was im Namen der eigenen Domain versendet wird.